vom 22.10.2019

SPD Wetzlar

Die Veräußerung der Buderus-Immobilien sind für Wetzlar und die betroffenen Gemeinden Zündstoff. In Wetzlar gehts um über 600 Wohnungen, rund 2.000 Menschen.

Buderus-Wohnungen müssen bezahlbare Mietwohnungen bleiben
Als der Wetzlarer SPD-Ortverein von der beabsichtigten Veräußerung der Buderus-Immobilien erfuhr, war für uns klar, daß ist für Wetzlar und die betroffenen Gemeinden der Region Zündstoff. Es geht alleine in Wetzlar um über 600 Wohnungen, rund 2.000 Menschen leben in diesen Wohnungen.

Diese sollen auch zukünftig als bezahlbarer Wohnraum für die Mieter zur Verfügung stehen.

In der Vergangenheit wurde allzu oft der Wohnbestand an den Meistbietenden veräußert, die verkauften Wohnungen dann luxussaniert oder an zahlungskräftigere Kunden weiterverkauft. Die angestammten Mieter konnten sich diese Wohnungen nicht mehr leisten und mussten ausziehen.

Dies darf mit den Wetzlarer Wohnungen nicht passieren.

Wir appellieren an Bosch ihrer sozialen Verantwortung ihren Mietern gegenüber gerecht zu werden, dieser Verantwortung oberste Priorität ein zu räumen und damit zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums in der Region beizutragen  - im Sinne der hohen ethnischen Werte ihres Firmengründers Robert Bosch ( »Wir handeln wirtschaftlich und verantwortungsvoll zum Wohl von Gesellschaft und Umwelt.«) und  die Wohnungen in kommunale oder gemeinnützige Hand zu verkaufen.

Bosch als multinationales Unternehmen hat schon bewiesen, für sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen. 

Dr. Ulrike Göttlicher-Göbel
Vorsitzende SPD-Ortsverein Wetzlar

 
 

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