Buch »Rettet wenigstens die Kinder«
Buch »Rettet wenigstens die Kinder«
  • Buch »Rettet wenigstens die Kinder«
  • WETZLAR ERINNERT e.V.
  • Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar
 
vom 29.01.2019

Rettet wenigstens die Kinder

Eine Lesung über Kindertransporte aus Frankfurt am Main und über Lebenswege von geretteten Kindern mit Angelika Rieber in der Stadtbibliothek Wetzlar.

  • Lesung mit Angelika Rieber

    Di., 29. Januar 2019

    Beginn: 19:00 Uhr
    Stadtbibliothek Wetzlar
    Bahnhofstraße 6 | D 35576 Wetzlar

    Eintritt frei
    Spenden erwünscht

Eine Veranstaltung von WETZLAR ERINNERT e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar.

In Zusammenarbeit mit dem Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main e.V. hat ein Team von sieben Autorinnen zahlreiche Biographien von Kindertransportkindern erforscht, aufgeschrieben und zusammengestellt.

Diese Lebensgeschichten zeigen anschaulich, wie sich die Politik der Nationalsozialisten auf das Leben der Kinder auswirkte und wie die erzwungene Flucht aus Deutschland, die meist auch die endgültige Trennung von den Angehörigen bedeutete, ihr weiteres Leben prägte.

Neben den Lebensgeschichten der Kinder ist den Autorinnen auch die Würdigung von Helfern und Hilfsorganisationen ein Anliegen.

Zum Thema:
Kindertransporte

Im Dezember 1938 begannen die als »Kindertransporte« bekannten Evakuierungen jüdischer Kinder aus Deutschland.

Diese Rettungsaktion war eine direkte Reaktion auf die Novemberpogrome 1938, denn spätestens jetzt war deutlich geworden, dass die vorhandenen Auswanderungsmöglichkeiten angesichts des Vertreibungsdruckes, den das NS-Regime auf die deutschen Juden ausübte, in keinster Weise ausreichten.
Die Situation erforderte ein außergewöhnliches Handeln, wie eben die Kindertransporte der Jahre 1938-1940 in deren Verlauf etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich, und der Tschechoslowakei nach Großbritannien und in andere Länder gebracht und so gerettet wurden.

Zur Autorin
Angelika Rieber

Sie gehörte Ende der 1970er Jahre der Arbeitsgruppe von Lehrerinnen und Lehrern an, die das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt e. V. gründeten und aufbauten.
Ihre persönlichen Forschungsschwerpunkte sind die Lebensgeschichten jüdischer Emigranten und Überlebender, Christen jüdischer Herkunft sowie die Themen Emigration in die Türkei und Kindertransporte.

Als Lehrerin an einer interkulturell geprägten gymnasialen Oberstufe in Frankfurt begegnete Angelika Rieber Kindern, die wie die Kindertransport-Kinder Erfahrungen von Emigration und Flucht gemacht hatten. Diese Erfahrungen sind aktuelle Themen, die gerade heute besonders auch junge Menschen berühren.

Aus der Forschungsarbeit von Angelika Rieber gingen zahlreiche Veröffentlichungen hervor, sie ist Autorin und Mitherausgeberin des Buches »Rettet wenigstens die Kinder-Kindertransporte aus Frankfurt am Main-Lebenswege geretteter Kinder«.

Sie können das Buch Sie während der Lesung erwerben

Angelika Rieber und Till Lieberz-Groß (Herausgeberinnen):
»Rettet wenigstens die Kinder. Kindertransporte aus Frankfurt am Main-Lebenswege von geretteten Kindern«

Fachhochschulverlag Frankfurt 2018.

304 Seiten, fester Einband, 4‐farbig, mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN 978-3-947273-­11-­9 | 2018, Preis: 25,00 €

—› Veranstaltungsflyer zum Download (PDF, 1,5 MB)
—› Aushang zum Download
(PDF, 1,2 MB, DIN A 4)

 
 

Nach oben