Gedenken

 
 

Feier zum Holocaustgedenktag am 27.01.2019 in Wetzlar

Anlässlich des Holocaustgedenktages

am 27. Januar versammelten sich Vertreter/-innen aus Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Rosengärtchen (oberhalb des August-Bebel-Platzes). Hierzu eingeladen hatten gemeinsam Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner und Udo Volck.

 

Besonders bewegend war der Beitrag

der 20 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 10 a der August-Bebel-Gesamtschule. Sie schilderte – jeweils zu zweit – die Schicksale von Kindern, die am 20.04.1945 ermordet wurden. Sie stellten jeweils nach ihren Statements Kerzen auf den Sockel des Mahnmals, einer abgebrochenen Säule, die ein abgebrochenes Leben symbolisieren soll.

 

Zuvor sprach der Oberbürgermeister

und mahnte »Manches Erinnern erfordert Mut und Beharrlichkeit, manches Erinnern ist eine Pflicht, die uns der Wille zur Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit gegenüber Schuld und Versagen auferlegt. Wie halten wir es mit dem ›Nie wieder‹, mit dem Wort ›wehret den Anfängen‹, mit der Frage nach der Würde des Menschen?« Abschließend legten der Oberbürgermeister gemeinsam mit dem Stadtverordnetenvorsteher einen Kranz an dem Mahnmal nieder. Udo Volck dankte insbesondere den Schülerinnen und Schülern für ihren Beitrag. Die Rede des OB und eine Fotostrecke können Sie nachfolgend er Mausklick öffnen.

 

Die Rede von Oberbürgermeister Manfred Wagner

Es gilt das gesprochene Wort

Meine sehr geehrten Damen und Herrn,
liebe Schülerinnen und Schüler!

Heute vor 74 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee befreit.

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden.

Auschwitz ist der Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Und genau so, wie Auschwitz-Birkenau, sind es die Namen der anderen Vernichtungslager, die mit der Geschichte der Opfer, aber auch mit der europäischen und der deutschen Geschichte für immer verbunden sein werden.

Das wissen wir.

Wir tragen diese Bürde in Trauer, wir tragen sie aber auch in ernster Verantwortung.

Millionen von Kindern, Frauen und Männern wurden von deutschen SS-Mitgliedern und ihren Helfershelfern durch Gas erstickt oder ausgehungert und erschossen.

Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, politische Gegner, Kriegsgefangene und Widerstandskämpfer aus ganz Europa wurden mit kalter, industrieller Perfektion vernichtet oder bis zum Tode versklavt.

Einen tieferen Riss durch Tausende Jahre europäischer Kultur und Zivilisation hatte es nie zuvor gegeben.

Es hat einige Zeit gedauert, bis dieser historische Riss nach Kriegs-ende in seinem ganzen Ausmaß erfasst wurde.

Wir kennen ihn, aber ich bezweifle, dass wir ihn jemals begreifen können.

Vergangenheit lässt sich nicht, wie es oft heißt, "bewältigen".
Sie ist vergangen.

Doch ihre Spuren und vor allem ihre Lehren reichen in die Gegenwart.

Für das Ausmaß des Grauens, der Qualen und des Leids, das in den Konzentrationslagern geschah, wird es niemals einen Ausgleich geben können.

Doch wir sind es den Opfern schuldig alles dafür zu tun, damit sich diese Qualen niemals mehr wiederholen.

Vor 23 Jahren versammelte sich der Bundestag erstmals, um mit einem eigenen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern.

Die Erinnerung dürfe nicht enden, forderte damals Bundespräsident Roman Herzog. Und er sagte: »Ohne Erinnerung gibt es weder eine Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft.«

Auch wir erinnern und versammeln uns seit einigen Jahren zum Holocaustgedenktag hier im Rosengärtchen, an dem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus.

Diese abgebrochene Marmorsäule veranschaulicht in kaum zu überbietender Deutlichkeit, dass durch die Gräueltaten der Nazi-Diktatur und  ihrer Schergen unfassbare Brüche entstanden sind.

Werte der Humanität gingen zu Bruch, Beziehungen wurden jäh beendet und abgebrochen, Vertrauen zerbrach, Lebenslinien wurden jäh unterbrochen, Menschen wurden ausgelöscht, Erinnerung an sie sollten getilgt werden.

Meine sehr geehrten Damen und Herrn,
liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich danke Ihnen, dass Sie der von Herrn Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck und mir gemeinsam ausgesprochenen Einladung zu dieser Gedenkstunde gefolgt sind, damit wir gemeinsam die Erinnerung nicht enden lassen.

Mein ganz besonderer Gruß und mein Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 a der August-Bebel-Schule mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Nerger.

Die Schülerinnen und Schüler werden sich in diesem Jahr erstmals aktiv in die Gestaltung unserer Gedenkstunde einbringen und setzen mit ihrem Engagement ein besonderes Zeichen der Verantwortung.

Erinnern, Lehren aus dem Gewesenen zu ziehen, das gestaltet sich sehr eindrucksvoll, wenn wir mit Berichten von Zeitzeugen konfrontiert werden.

Sei es bei der Gestaltung von Gedenkstunden, sei es bei der Vermittlung im Schulunterricht, oder im persönlichen Austausch - so wie dies dankenswerter Weise auch immer wieder unsere Mitbürgerin Gisela Jäckel macht, die ich heute herzlich in unserer Runde begrüße.

Doch es ist auch ein Teil unseres Daseins, dass die Zahl der Zeitzeugen mit fortschreitender Zeit zunehmend kleiner wird.

Und auch motiviert durch diese nicht umkehrbare Entwicklung wollen Einzelne uns den Schluss nahelegen, es sei angesichts des wachsenden zeitlichen Abstandes zu den schrecklichen Ereignissen des Nationalsozialismus endlich an der Zeit, Gedenkveranstaltungen, sei es aus Anlass des Volkstrauertages, oder aber des Holocaustgedenktages, in Frage zu stellen.

Sie meinen, das Ende der Erinnerungskultur sei ein Schritt zur Normalität.

Doch angesichts unserer Verantwortung, die wir von den Generationen unserer Väter und Mütter und unserer Großeltern übernommen haben, gilt es mehr denn je, diese 12 Jahre des lebensverachtenden nationalsozialistischen Unrechtsregimes gerade nicht als einen »Vogelschiss« in der deutschen Geschichte zu betrachten.

Und wie beschämend und verachtend alleine diese Sprache mit der dahinterliegenden Haltung ist, das soll in der heutigen Gedenkstunde auch dadurch mit Nachdruck veranschaulicht werden, dass wir Zeugen dieser schlimmen Zeit, die von einem freigewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit einem »Vogelschiss« gleichgesetzt wird, zu Wort kommen lassen. 

Die Schülerinnen und Schüler der August-Bebel-Schule werden uns im Anschluss an meine Ansprache zehn Lebensberichte von Kindern vortragen.

Lebensberichte von Kindern, die am 20. April 1945 in einer Schule am „Bullenhuser Damm“ in Hamburg, einer Außenstelle des Konzentrationslagers Neueungamme, ermordet wurden.

Auch ich möchte heute zunächst einen Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen, der ebenfalls den Holocaust nicht überlebt hat.

Seine Tagebücher aber sind überliefert und veröffentlicht, wenn auch erst 65 Jahre nach seinem Tod.

Ich spreche von Willy Cohn.

Willy Cohn stammte aus einer gut situierten Kaufmannsfamilie und unterrichtete an einem Breslauer Gymnasium.

Er war ein orthodoxer Jude, tief verbunden mit deutscher Kultur und Geschichte, im Ersten Weltkrieg ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz.

Unter dem NS-Regime verlor Willy Cohn seine Arbeit, er verlor Freunde und Verwandte durch Selbstmord und Ausreise. Er ahnte das Ende, als ihn Nachrichten von der Errichtung der Ghettos im besetzten Polen erreichten und von Massenerschießungen in Lemberg.

Doch obwohl er all dies wusste, bewahrte sich Cohn eine nahezu unerschütterliche Treue zu dem Land, das ihm das seine schien. »Ich liebe Deutschland so«, schrieb er, »dass diese Liebe auch durch alle Unannehmlichkeiten nicht erschüttert werden kann. [...] Man muss loyal genug sein, um sich auch einer Regierung zu fügen, die aus einem ganz anderen Lager kommt.«

 
 

 

Cohns Loyalität, deren Unbedingtheit uns heute fast unheimlich erscheint, weil wir den weiteren Verlauf der Geschichte kennen, wurde auf das Allerbitterste enttäuscht.

Am 25. November 1941 verluden willige Helfer seine Familie in einen der ersten Züge, die Juden aus Breslau in den Tod deportierten. Tamara, die jüngste Tochter von Willy Cohn, war gerade drei Jahre alt. Vier Tage später hielt der SS-Standartenführer Karl Jäger fest, dass 2.000 Juden im litauischen Kaunas mit Maschinengewehren erschossen worden seien.

Und, lassen Sie uns auf einen weiteren Zeugen dieser dunkelsten Stunden blicken.

Der deutsch-jüdische Schriftsteller Jakob Wassermann, der in den 1920er Jahren zu den meistgelesenen Autoren zählte, hatte bereits Ende des Ersten Weltkrieges ernüchtert geschrieben:

Es sei vergeblich, unter das Volk der Dichter und Denker zu gehen und ihnen die Hand zu bieten. »Sie sagen«, schrieb er, »was nimmt er sich heraus mit seiner jüdischen Aufdringlichkeit? Es ist vergeblich, für sie zu leben und für sie zu sterben. Sie sagen: er ist Jude.«

Meine sehr geehrten Damen und Herrn,
liebe Schülerinnen und Schüler!

Zwei deutsche Leben, zwei Schlaglichter,  die uns berühren.

Zwei Schlaglichter, für die es wohl auch in Wetzlar gewisse Parallelen gibt.

Schlaglichter, die an verschiedenen Stationen in unserer Stadt nachvollzogen werden können und denen Karsten Porezag in seinem Buch „Als aus Nachbarn Juden wurden“ Ausdruck verliehen hat.

Der Jude in den Augen der Antisemiten, das war ja kein Wesen aus Fleisch und Blut.

Er galt als das Böse schlechthin und diente als Projektionsfläche für jede Art von Ängsten, von Stereotypen und Feindbildern, sogar solchen, die sich gegenseitig ausschließen. Doch ist niemand in seinem Judenhass so weit gegangen, wie die Nationalsozialisten. Mit ihrem Rassenwahn machten sie sich zu Herren über Leben und Tod.

Diese sogenannten »Herrenmenschen« schreckten auch nicht davor zurück, nach ihrer lebensverneinenden Definition »unwertes« Leben zu vernichten, Menschen zu sterilisieren und den politischen Gegner auszuschalten.

Nie zuvor hat ein Staat ganze Menschengruppen so systematisch stigmatisiert, separiert und vernichtet: in so großer Zahl, mit eigens geschaffenen Todeslagern und einer präzise durchorganisierten, unerbittlichen und hocheffizient betriebenen Tötungsmaschinerie - so wie in Auschwitz, das zum Symbol für den Holocaust wurde.

Es waren die Truppen der Alliierten, die diesem Morden bei ihrem Vormarsch ein Ende bereiteten. Die Vernichtungslager im Osten wurden von den Sowjetsoldaten befreit.

Vor diesen Soldaten, die allein bei der Befreiung von Auschwitz 231 Kameraden verloren, verneigen wir uns auch heute in Respekt und Dankbarkeit.

Gedenktage führen eine Gesellschaft zusammen in der Reflexion über die gemeinsame Geschichte. Denn ob wir es wollen oder nicht: Einschneidende Ereignisse hinterlassen ihre Spuren – bei den Akteuren und Zeitzeugen, aber auch bei den nachfolgenden Generationen.

Eine der wichtigsten Lehren aus dem Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit lautet zweifellos, dass Verschweigen offenkundiges Verbrechen und offenkundige Schuld nicht tilgt.

Das Schweigen wurde erst allmählich durchbrochen, als Ende der 1950er Jahre größere Prozesse gegen die nationalsozialistischen Täter begannen – der Ulmer Einsatzgruppenprozess, der Prozess gegen Adolf Eichmann, die Auschwitz-Prozesse. Sie machten das Ausmaß der Verbrechen sichtbar.

Auf Betreiben des unerschrockenen hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer berichteten Hunderte von Zeugen über Gräueltaten, die belegten, dass es ein ganzes System der Vernichtung gab, ein System, das viele nicht für vorstellbar gehalten hatten. Zwar war das Erschrecken in der Öffentlichkeit groß. Aber eine wirklich umfassende Betroffenheit stellte sich noch nicht ein.

Die meisten Deutschen sprachen sich selbst frei, indem sie Schuld und Verantwortung einer kleinen Zahl von Fanatikern und Sadisten zuschoben - Hitler und seiner allernächsten Umgebung. Die übrigen galten als angeblich hilflose Rädchen in einem Getriebe, als reine Befehlsempfänger, die gezwungen waren, auszuführen, was ihnen im Grunde fremd gewesen sei.

Es waren auch ganz »normale« Menschen, die ihre Menschlichkeit verloren hatten.

Und dies darf kein zweites Mal passieren.

Wir müssen uns immer wieder aufs Neue immunisieren.

Diese Notwendigkeit war wohl selten so groß, wie in unseren Tagen,

  • in Zeiten, in denen wir von Schreckensnachrichten über Krieg, Terror, Verfolgung, Mord, Flucht und Vertreibung nahezu überschüttet werden.
  • in Zeiten, in denen Menschen Schutz und Zuflucht suchen und in denen wir verspüren, dass sie von einzelnen Mitgliedern unserer Gesellschaft für Verlust- und Abstiegsängste verantwortlich gemacht werden.
  • in Zeiten, in denen wir uns fragen, welche Netzwerke und Helfershelfer die Täter des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) wohl hatten,
  • in Zeiten, in denen führende Politiker der selbsternannten »Alternative für Deutschland« sich Anleihen am Vokabular aus den dunkelsten Stunden der Geschichte unseres Landes nehmen,
  • in Zeiten, in denen sogenannte »Reichsbürger« Zulauf haben und einen Staat ausnutzen, den es nach ihrem Weltbild aber gar nicht gibt,

In Zeiten wie diesen stellt sich die Frage nach der kollektiven Verantwortung immer wieder neu – mehr denn je!

Denn am Ende braucht auch keiner sagen, er habe es nicht gewusst.
Jeder kann wissen, jeder hätte wissen können.

Und gerade auch angesichts dieser aktuellen Beispiele ist es zutiefst unsere Pflicht, dass wir am 27. Januar eines jeden Jahres diesen Ort aufsuchen, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Die beste Versicherung gegen Völkerhass, gegen Totalitarismus, gegen Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die lebendige Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Manches Erinnern erfordert Mut und Beharrlichkeit, manches Erinnern ist eine Pflicht, die uns der Wille zur Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit gegenüber Schuld und Versagen auferlegt.

Wie halten wir es mit dem »Nie wieder«, mit dem Wort »wehret den Anfängen«, mit der Frage nach der Würde des Menschen?

Was tun wir, wenn menschenverachtende Töne immer mehr um sich greifen, wenn sie über soziale Netzwerke geteilt werden, wenn Gewalt gegen Sachen und gegen Menschen ausgeübt wird, wenn das Gewaltmonopol des Staates offen in Frage gestellt wird.

Das alles kann, das alles darf uns nicht egal sein. Das alles ist eine Frage der Haltung!

Wir haben Verantwortung nicht nur für unser Tun sondern auch für unser Unterlassen.

Und daher ist es wichtig, dass wir uns heute in Wetzlar, wie an vielen anderen Plätzen in dieser Republik versammeln und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Ich danke Ihnen für Ihr Kommen, ich danke Ihnen, dass Sie mit uns gemeinsam ein Bekenntnis dafür abgeben, dass die Kultur des Erinnerns unverzichtbar ist.

Als äußeres Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus werde ich im Anschluss an den Beitrag der Schülerinnen und Schüler der August-Bebel-Schule gemeinsam mit Herrn Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck einen Kranz der Stadt Wetzlar am Mahnmal niederlegen. 

 
 
 
 

Bilder von der Gedenkfeier am 27.01.2019 zum Holocaustgedenktag

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