Weg der Erinnerung - Wetzlar 1933 bis 1945

 

Das (Über-)Leben in der Nachkriegszeit

Aus Anlass der öffentlichen Führung zum »Weg der Erinnerung« am So., dem 06.09.2015 haben Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter den nachfolgenden Aufsatz geschrieben, der zweigeteilt in den Wochenendausgaben »Freizeit« der WNZ vom 30.08. und 05.09.2015 erschienen ist. Zur besseren Übersicht ist der Text hier in Kapiteln aufgeteilt.

 

Mit dem Überfall auf Polen am 01.09.1939 beginnt der Zweite Weltkrieg

1957 wurde am 1. September zum Antikriegstag erklärt. Die Initiative ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund aus, um »…alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.« Anlass hierfür war Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der faschistischen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939. Am Ende dieses Krieges waren auch die Menschen in Wetzlar von Hunger und Elend bedroht. Das (Über-)Leben der Zivilbevölkerung in der unmittelbaren Nachkriegszeit wird in dem nachfolgenden, zweiteiligen Beitrag beschrieben. Der zweite Teil erscheint in der folgenden Woche. Die Autoren greifen hierbei auf die Studie »Wetzlar 1945 – 1949« des Historikers Andreas Wiedemann zurück, die in den »Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins« (Heft 33) 1988 veröffentlicht wurde.

 
 

Am 29.03.1945 endet der 2. Weltkrieg in Wetzlar mit dem Einmarsch der Alliierten

Am 29. März 1945 waren die amerikanischen Truppen in Wetzlar einmarschiert und somit war für die Wetzlarer der Krieg zu Ende. Während viele Einwohner den Einmarsch der Amerikaner mit gemischten Gefühlen sahen, war er für viele andere die Befreiung. Kriegsgefangene im DULAG in Dahlheim, Zwangsarbeiter in den Lagern an der Lahn, aber auch viele Wetzlarer Bürger begrüßten die Befreiung vom Nazi-Regime.

Leider kam sie für manche zu spät. Wie für Jakob Sauer. »Schütze mein Heim. Wir sind keine Nazi. Wir grüßen die Befreier.« hatte er an sein Haus am Geilberg geschrieben. Hierfür wurde er noch am Vorabend des Einmarsches von den Nazi-Schergen um NS-Kreisleiter Wilhelm Haus gehenkt.

 

Am 29.3.1945 erobern die 7..US-Panzerdivision und die 99.US-Infanterie Division Wetzlar. Hier die amerikanischen Panzer aus Niedergirmes kommend auf der alten Bahnhofsbrücke während der Einnahme der Innenstadt. Quelle: Historisches Archiv der Stadt Wetzlar. Das Bild stammt aus den Filmdokumenten, die die US-Armee bei der Eroberung Deutschlands drehte.

 
 

Zerstörungen durch den Krieg

Die eigentlichen Kriegsschäden hielten sich in Wetzlar – verglichen zum Beispiel mit Gießen, das zu ca. zwei Dritteln zerstört war – noch einigermaßen in Grenzen. Der Bahnhof war unbenutzbar geworden, das städtische Kanalnetz sowie die Gas- und Elektrizitätswerke massiv beschädigt und Straßen an vielen Stellen zerstört. Auch an Schulen und Kirchen waren erhebliche Schäden entstanden. Rund ein Viertel der Wohnungen im Stadtgebiet war beschädigt worden, aber anders als in vielen Großstädten war die Mehrzahl der Wohnungen bewohnbar oder doch schnell wieder Instand zu setzen – genügend Baumaterial und Arbeitskräfte vorausgesetzt. Auch die großen Industriebetriebe Leitz, Hensoldt, Buderus und Röchling hatten die Luftangriffe überraschend ohne allzu große Schäden überstanden und waren im Prinzip produktionsfähig. Die Voraussetzungen für den Wiederaufbau der Stadt und die Normalisierung des Lebens ihrer Bürger waren also eher günstig.

 

Hier die zerstörte Südseite des Wetzlarer Domplatzes. Links die Ruine des »Herzoglichen Hauses«, in dem sich das Hotel Deutsches Haus befand. Die Zerstörung erfolge bei den Luftangriffen im Frühjahr 1945. Die Aufnahme stammt vom 13.04.1947. Während des Krieges hatten die Nazis das Fotografieren von Kriegsschäden verboten. Quelle: Historisches Archiv der Stadt Wetzlar.

 
 

Beseitigung von Not

Für die amerikanischen Truppen war Wetzlar nur eine weitere eroberte Stadt. Aber die sofort eingesetzte Militärregierung war auf ihre Aufgaben vorbereitet worden (»Es handelte sich dabei, neben amerikanischen Offizieren und Soldaten, vor allem um deutsche Emigranten, die in der Zusammenarbeit mit den Alliierten eine Gelegenheit sahen, nach der Zerschlagung Hitler-Deutschlands beim Aufbau eines demokratischen Systems mitzuhelfen«). Ein Aufbau- und ein Stadt-Ausschuss wurde aus Mitgliedern einiger in der Weimarer Republik vertretenen Parteien gegründet.  Am 20.5.1945 trat mit Genehmigung der Militärregierung der Aufbau-Ausschuss des Kreises zum ersten Mal zusammen. Er sollte alle Angelegenheiten des Kreises behandeln, war dabei aber an die Weisungen der Militärregierung gebunden.

Als vordringlichste Aufgabe des Stadtausschusses, der am 9.7.1945 zum ersten Mal tagte, wurde gesehen, »Mittel und Wege zu zeigen, um die Not zu beseitigen. Ein Programm hierfür brauche man nicht lange zu suchen; dieses liege nämlich, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Straße. Aufgabe des Stadtausschusses müsse es aber auch sein, Verständnis in der Bevölkerung für die Maßnahmen der Stadt zu wecken, die oft hart und unpopulär sein werden«.

 
 

Entnazifizierung

Für diese Kreis- und Stadt-Gremien stand also der Wiederaufbau im Vordergrund, für die Militärregierung gab es aber noch ein vordringliches Ziel, nämlich »die völlige Ausschaltung jeglichen nationalsozialistischen Einflusses«.

So war denn auch für den Stadtausschuss eine der moralisch wichtigsten Aufgaben die Wiedergutmachung – soweit dies möglich war – an den Opfern des Nazi-Terrors und des durch die Nazis begonnenen Krieges.

 

... in Wetzlar vor der Buderus-Villa, die während der 12-jährigen Naziherrschaft der NSDAP-Kreisleitung als Residenz diente und in der 1945 die US-Armee ihr Quartier aufschlug. Der Volksmund sprach in der Nazizeit vom »Braunen Haus«, ab 1945 nannten die Wetzlarer die Villa: »Das weiße Haus«. Vorne von links: Bürgermeister Horn, Sargent Neuburger, Hauptmann Wieland und Leutnant Salem (Militärregierung für öffentliche Sicherheit). Quelle: Historisches Archiv der Stadt Wetzlar, aufgenommen im Mai 1945. Die Polizisten trugen zunächst keine Waffen. Quelle: Historisches Archiv der Stadt Wetzlar.

 

Entschädigung von Opfern

137 Überlebende wurden in Wetzlar als verfolgt anerkannt, 105 von ihnen aus politischen, 25 aus rassischen und 7 aus religiösen Gründen. Die »politisch Verfolgten« waren unter dem Nazi-Regime wegen staatsfeindlicher Einstellung, Rundfunkverbrechen, Mitgliedschaft in der KPD oder Hochverrat angeklagt worden. Im Aufruf des Stadtausschusses zur Sammlung von Spenden hieß es unter anderem: »...Der Opfer sind viele, auch in unserem Kreis, der Ertrag der Sammlung muss dementsprechend groß sein. Jeder hat die moralische Pflicht, nach seinen besten Kräften zu helfen.(...) Die Sammlung und ihr Ergebnis sollen ein Gradmesser sein für den Willen des deutschen Volkes, ein begangenes Unrecht wiedergutzumachen...«. Die Sammlung erbrachte einen Betrag von 45 000 RM, der an die »Betreuungsstelle für politisch, rassisch und religiös Verfolgte« ging, die kurz nach Kriegsende im Rathaus eingerichtet worden war. Ein erster kleiner Schritt zur Aufarbeitung des Nazi-Unrechts war gemacht.

 
Ukrainische Zwangsarbeiterinnen vor Leitzbaracke

Ukrainische Zwangsarbeiterinnen vor Leitzbaracke. Aufgenommen für Propagandazwecke, um in der Ukraine zu eigen, »wie gut« es den verschleppten Frauen in Deutschland ginge. Die über 10.000 Zwangsarbeiter/-innen waren außen vor bei den Entschädigungen von Opfern des NS-Staates. Erst im Jahre 2000 wurden mit der Gründung der Stiftung EVZ (Erinnern, Verantwortung, Zukunft) aus der Deutschen Industrie Geld für die Entschädigung von Zwangsarbeiter/-innen gesammelt. Bild: Historisches Archiv, Wetzlar.

 
 

Wohnraummangel und Indstandsetzungen

Aber Militärregierung, Stadt- und Kreisverwaltung und Bürger und Bürgerinnen mussten sich nun auch mit den doch sie betreffenden dramatischen Folgen des Krieges beschäftigen. Obwohl sich die Kriegsschäden in der Stadt Wetzlar relativ in Grenzen hielten, kam es zu massivem Wohnraummangel. Einerseits gestaltete sich die Reparatur der Bauschäden schwierig, da qualifizierte Bauhandwerker nicht aus dem Krieg zurückgekehrt waren und Arbeitskräfte vom Lande lieber ihre Felder bestellen wollten als in der Stadt zu arbeiten. Auch die Beschaffung und der Transport von Baumaterialien waren äußerst kompliziert. Zum anderen war die Einwohnerzahl der Stadt von ca. 19 000 durch Ausgebombte und Evakuierte aus anderen Teilen Deutschlands zu Kriegsende bereits auf über 20 000 und bis Ende 1945 auf fast 22 000 angestiegen.

 
Wiederaufbau in Niedergrimes

Niedergrimes war der am stärksten durch die Alliierten-Luftangriffe zerstörte Teil von Wetzlar. Das Bild zeit Aufräumarbeiten in Ortskern von Niedergrimes. Die Ein Schild mit »Hier arbeitet die Stadtverwaltung«, steht in dem Schutthaufen, auf dem Trümmerfrauen Aufräumarbeiten leisten. Aufgenommen am 17.04.1946. Quelle: Historisches Archiv der Stadt Wetzlar.

 
 

Hungersnot

Auch die Ernährungslage war und wurde zunehmend prekärer. Im gesamten Deutschen Reich gab es bereits seit August 1939 lebensnotwendige Güter nur auf Bezugsschein. 1945 verschärfte sich die Situation dramatisch, da die Nahrungsmittelproduktion in den letzten Kriegsmonaten massiv gelitten hatte und die Getreidelieferungen aus den »Kornkammern« der deutschen Ostgebiete entfielen. Saatgut und Düngemittel waren knapp. Auch in der Landwirtschaft fehlten Arbeitskräfte. Die Versorgung mit nicht in der Region produzierten Lebensmitteln war unzureichend, da es an Transportmitteln fehlte und die Ernte im Sommer 1945 generell sehr schlecht ausgefallen war. Insbesondere zu Ende der jeweiligen »Bezugsperiode« mussten Verbraucher oft ohne Brot oder ohne Kartoffeln auskommen.

Auch in Wetzlar hungerte die Bevölkerung. So betrug die durchschnittliche tägliche Kalorienzuweisung eines normal arbeitenden Erwachsenen im Oktober 1945 nur 1 200 kcal, Schwerstarbeiter erhielten 2 285 kcal. In den nächsten Jahren verschlechterte sich die Situation sogar noch. Kartoffelkäfer bedrohten das wichtigste Grundnahrungsmittel. Erhebliche Teile der lokalen Ernten fielen Wildschweinen zum Opfer, da die Jäger keine Gewehre mehr hatten, ihre ungebremste Vermehrung einzudämmen. Im Februar 1946 vernichtete das »Jahrhundert-Hochwasser« der Lahn zudem große Teile der in den Kellern des unteren Stadtgebietes eingelagerten Kartoffeln. Im besonders kalten Winter 1946/47 »erfroren« die eingelagerten Kartoffeln. Da in ganz Deutschland die Wasserwege zugefroren und wegen des starken Frosts nur die Hälfte aller Lokomotiven und Güterwaggons einsatzbereit waren, wurde die Versorgung mit Getreide (ausländische Hilfslieferungen aus Bremen), Kartoffeln, Fleisch und Gemüse extrem schwierig. In Wetzlar musste die Versorgung mit diesen Lebensmitteln zeitweise völlig eingestellt werden, so dass die Nahrung zeitweise nur noch aus Brot und Nährmitteln bestand.

 
 

Jahrhunderthochwasser im Jahre 1946

Frühling und Sommer 1947 waren nun besonders heiß und trocken und führten zu massiven Missernten, wodurch die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln weiterhin sehr schlecht blieb und die Tagesrationen für „Normalbürger“ bis zur Währungsreform bei durchschnittlich 1 040 kcal blieb. Auch die Versorgung mit Gebrauchsgütern war schlecht. Eine Studie im März 1947 ergab, dass jeder männliche Wetzlarer Bürger auf ein Paar Schuhe 5 1/2 Jahre, auf einen Anzug 18 und auf einen Mantel 45 Jahre und Frauen auf Schuhe 6 1/2, auf einen Mantel 194 und auf ein Baumwollkleid 481 Jahre würden warten müssen“. Viele Wetzlarer hatten bereits seit 1940 sowieso schon keine entsprechenden Zuteilungen mehr erhalten.

Die für die Wetzlarer bereits extrem schwierige Situation wurde durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen weiter verschärft. Nach dem verlorenen Krieg flohen Millionen Deutsche aus den deutschen Ostgebieten und Osteuropa oder wurden von dort vertrieben. Bis Ende 1946 gelangten davon ca. eine halbe Million nach Hessen, bis zum 1.6.1949 wurden für Hessen insgesamt 652 000 Flüchtlinge registriert.

 
Land unter in der ganzen Ebene des Lahn-Dill-Flussgebietes

Naturgewalten verschlimmerten die ohnehin prekäre Lebenslage. Nach dem extrem kalten Winter 1945/1946 folgte ein sehr heißer Sommer mit großer Dürre. Das Hochwasser 1946 führte nach dem Krieg weitere Schäden an der Bausubstanz mit sich. Das hatte auch Folgen für die Unterbringung von Vertriebenen. Quelle: Verwaltungsbericht der Stadt Wetzlar, Band 1928 – 1952

 
 

Flucht und Vertreibung

Die hessischen Großstädte konnten wegen der erlittenen Zerstörungen kaum die eigene Bevölkerung versorgen, daher wurden die Flüchtlinge im Wesentlichen auf den ländlichen Raum und in die Kleinstädte verteilt.

Bis Februar 1946 waren in Wetzlar zwar nur wenige Flüchtlinge angekommen, das sollte sich aber mit dem Beginn der „organisierten“ Vertreibung schlagartig ändern. Ende 1945 wurden die Menschen im Kreis Wetzlar zu Sachspenden aufgerufen. Die Stadt errichtete Baracken zur vorläufigen Unterbringung von insgesamt 1 800 Flüchtlingen. Die Stadt hatte sich vorbereitet. Zwischen Februar und Oktober 1946 trafen dann 20 000 Vertriebene ein. Zusammen mit anderen Flüchtlingen und Evakuierten musste der Kreis Wetzlar bis 1947 rund 30 000 Neubürger aufnehmen. Ein Viertel der Einwohner waren Ende 1947 damit Migranten!

 
Displaced Persons (DPs)

nannte man die Menschen, die  nach dem 2. Weltkrieg entwurzelt ohne Heimat, Bleibe und Familie waren. Hierzu zählten insbesondere Juden aus ganz Europa. Beide Wetzlarer Kasernen beherbergten ab 1945 große DP-Lager. Das Bild zeigt eine Berufliche Bildungsmaßnahme in einem der Lager. Lehrer Berthold Löwe (2. v. rechts) mit Chaim Kamelmacher (3. v. rechts) und weiteren Schülern in der ORT School (Klasse für Elektriker) im DP Camp 538, 1947. Quelle: Historisches Archiv der Stadt Wetzlar.

 

Klagen »über das unfreundliche und selbstsüchtige Verhalten von Eingesessenen«

Während sich die Neuankömmlinge im allgemeinen für die freundliche Aufnahme in den Gemeinden bedankten, gab es auch viele Klagen »über das unfreundliche und selbstsüchtige Verhalten von Eingesessenen«. Oft fühlten sich die Ausgewiesenen wie Landstreicher oder Menschen zweiter Klasse behandelt, da ihnen Einheimische mit einem gewissen Überlegenheitsgefühl gegenüber traten. Viele Streitereien gab es wegen des engen Zusammenlebens und der gemeinsamen Benutzung von Toiletten, Bad und Küche. Manchmal mussten die Neuankömmlinge sich mit 5 Personen ein Mansardenzimmer teilen, in dem sie dann all ihre Habseligkeiten, Nahrungsmittel und Heizmaterial lagern mussten. Die Wohnraumdichte (Personen pro Wohn- und Schlafraum) lag im Kreis Wetzlar mit 1,83 deutlich über dem hessischen Durchschnitt (1,65). Da das Baugewerbe sich nach dem Krieg nur langsam erholte, waren bis 1950 noch 70% aller Wohnungssuchenden Heimatvertriebene. Erst 1952 waren 70% der Neubürger nach damaligen Maßstäben ausreichend untergebracht

 
Flucht und Vertreibung

Nach dem Krieg wurden bis 1945  652 000 Flüchtlinge in Hessen registriert. Hier die Ankunft von Vertriebenen, die am 17.3.1946 mit einem Zug aus Teplitz-Schönau in Gießen ankamen. Zwischen Februar und Oktober 1946 trafen 20 000 Vertriebene in Wetzlar ein. Auf drei Einheimische kam nun ein Migrant. Quelle: Hessisches Staatsarchiv.

 
 

Wiederaufbau

In den folgenden Jahren überwanden die alteingesessenen Wetzlarer und die Neuhinzugezogenen gemeinsam und in solidarischem Handeln die Folgen des Dritten Reichs, des Krieges und der Nachkriegswirren und machten aus der Stadt wieder ein blühendes Gemeinwesen.

Der Schwarzmarkt, die Währungsreform, die Entnazifizierung sowie die ersten demokratischen Wahlen und Richtungsentscheidungen konnten aus Platzgründen (damit sind die WNZ-Ausgaben gemeint) hier nicht berücksichtigt werden, sind es aber Wert zu einem späteren Zeitpunkt in gesonderten Beiträgen aufgegriffen zu werden.

Übersicht über das Angebot öffentlicher Führungen zum »Weg der Erinnerung«.

 
 

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