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Lebendiges Erinnern und Gedenken

Erinnerung und Gedenken

Lebendige Erinnerungs- und Gedenkkultur in Wetzlar

Die Unrechtsherrschaft des faschistischen NS-Regimes dauerte von 1933-1945. Auch wenn uns heute fast siebzig Jahre vom Ende dieses Zeitraums trennen, bleibt die erinnernde Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit eine verantwortungsvolle Aufgabe unserer Gesellschaft. »Wer nicht erinnert, vergisst – wer vergisst, kann wieder schuldig werden«, lautet der erste Satz der Präambel des Vereins WETZLAR ERINNERT e.V.

Erinnerung wiederum ist auf Formen der Vermittlung angewiesen.

Die Zahl derer, die als Zeitzeugen noch aus eigenem Erleben Erinnerung vermitteln können, ist im Schwinden. Daher besteht die Notwendigkeit, neue und lebendige Formen der Vermittlung zu gestalten, damit den heranwachsenden Generationen Zugänge zur Erinnerung und zur Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit ermöglicht werden.

Damit sich deutscher Faschismus nicht wiederholt, ist es erforderlich, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und Wege zu eröffnen, die auch denen Zugang ermöglichen, die diese Zeit nicht selbst erlebt haben. Es gilt, kenntlich zu machen, wie es dazu kommen konnte, dass in einem Land mit großer humanistischer Tradition die Saat menschenverachtenden Gedankenguts aufging und ein Terrorregime Unterstützung fand.

Die Arbeit von WETZLAR ERINNERT e.V. basiert auf der Erkenntnis, dass es notwendig ist, Fakten zu benennen, Geschehenes zu dokumentieren, nichts zu beschönigen und die Erinnerung wach zu halten. Angesichts mehr oder weniger latent vorhandener faschistischer Tendenzen in unserer Gesellschaft wird diese Notwendigkeit zu einer Dringlichkeit.

 
Vernissage Ausstellung über 2. Mai 1933 am 03.06.2013 im Rathaus

Vernissage zur Ausstellung »Besetzung der Gewerkschaftshäuser am 2. Mai 1933« am 03.06.2013 im Rathaus.

 
WdE

Eine Schulklasse der Theodor-Heuss-Schule auf dem Weg der Erinnerung am 24.09.1213.

 
 
Mahnmal für die Opfer des Faschismus im Rosengärtchen

Mahnmal für die Opfer des Faschismus im Rosengärtchen

 

 

Der »Weg der Erinnerung«

Als eine Vermittlungsform in diesem Sinn versteht sich der »Weg der Erinnerung«, eine antifaschistische Stadtführung in Wetzlar. Sie thematisiert die Zeit von 1933-1945 und führt zu den Orten, an denen die faschistischen Täter ihren Terror vorbereitet und ausgeführt haben. Zwischenzeitlich haben mehr als 1.000 Menschen an den Stadtführungen teilgenommen.

Projekt »Zwangsarbeit in Wetzlar«

Mit der von uns geplanten Ausstellung »Zwangsarbeit in Wetzlar« wollen wir die erinnernde Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit vertiefen.