Vollversammlung Bezirksjugendring
Vollversammlung Bezirksjugendring
vom 06.05.2017

VERSAMMLUNG Bezirksjugendring: »Armut beschäftigt Jugendliche«

Bezirksjugendring zieht Bilanz unter seine Arbeit / Neue Schwerpunkte. Wetzlar Erich Schmidt steht weiter an der Spitze des Bezirksjugendrings (BJR) Wetzlar Land.

Die Vollversammlung wählte Erich Schmidt erneut zum Vorsitzenden. Bestätigt im Vorstand wurden auch Schriftführer Björn Hartmann sowie Beisitzer Lutz Prößer.

Nicht mehr zur Wiederwahl standen die Beisitzer Patrick Zipp und Johannes Weil. Diese Positionen bleiben zunächst vakant.

Schmidt warb in seinem Jahresbericht dafür, sich auch in Zukunft für die Belange der Jugendlichen im Lahn-Dill-Kreis starkzumachen. Die Fahrt des BJR zur Spielemesse erfreue sich wachsender Beliebtheit. Die Gewinnergruppen der Jugendsammelwochen hätten eine Fahrt nach Elspe zu den Karl-May-Festspielen unternommen.

In der Gremienarbeit sei der BJR im Jugendhilfeausschuss sowie im Fachausschuss präsent. Auch der Spielepool werde weiter gut angenommen. Der Vorstand habe neue Großgeräte zum Ausleihen angeschafft.

Positiv sei auch, dass sich viele Kommunen dem Antrag zum Jugendtaxi angeschlossen haben, so Schmidt. Intensivieren wolle der BJR die Parteiengespräche auch während der Legislaturperiode und nicht nur vor den Wahlen. Aktuell befinde sich das Gremium in einem Sortierungsprozess. Ziel sei es, auszuloten, wo in Zukunft Schwerpunkte gesetzt werden sollen.

PISA-Studie zeigt, dass Jugendlichen ein erwachsener Ansprechpartner wichtig ist
In einem Impulsreferat warb der Hüttenberger Jugendpfleger Volker Schaub für das Thema Vernetzung und Vernetzungskompetenz. Wichtig sei, dass die Vereine vor Ort und für die Aufgaben der Zukunft vernetzt seien. Auch für die Anfragen von Vereinen müssten die Ansprechpartner bekannt sein.

Andreas Kreuter, Abteilungsleiter im Lahn-Dill-Kreis, informierte über das große Themenspektrum der Arbeit. Nach wie vor sei das Thema Armut bei Jugendlichen auf der Agenda. Die neue PISA-Studie habe gezeigt, dass es Jugendlichen wichtig sei, einen erwachsenen Ansprechpartner zu haben. Zudem hätten auch die Sozialarbeit an Schulen, das Projekt Jugendtaxi, Präventionsangebote an Schulen (Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, sexuelle Eigenbestimmung und mehr) und weitere gesetzliche Reformen die tägliche Arbeit bestimmt.

Jens Groh von der Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises warb bei den Anwesenden für Juleica - eine Karte, mit der sich Menschen als Jugendleiterin oder Jugendleiter ausweisen können.

Zum Abschluss wurden die Jugendgruppen ausgelost, die sich an der Jugendsammelwoche beteiligt hatten und jetzt zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe fahren dürfen. Diesmal sind es der Turnverein Katzenfurt, die Jugendfeuerwehr Erda, die Jugendfeuerwehr Aßlar-Berghausen und die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Solms.

 
 

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