Gedenktafel auf dem neuen jüdischen Friedhof
Gedenktafel, neuer jüdischen Friedhof
vom 28.03.2016

Gedenktafel auf dem neuen jüdischer Friedhof

Seit August 1989 erinnert auf dem Friedhof ein Gedenkstein an 55 einstige jüdische Einwohner Wetzlars, die »aus der Stadt vertrieben umgebracht verschollen sind«.

»Aus der Stadt vertrieben – umgebracht – verschollen«

 

Der neue Friedhof an der Bergstraße (früher Wohlgrabenstraße) wurde 1882 angelegt. Bis 1940 fanden hier 115 Beerdigungen statt (1940 noch Gerson Thalberg geb. 1861). Auf dem Friedhof liegen auch einige jüdische Kriegsgefangene aus Polen und Russland aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Ebenfalls mehrere Displaced Persons (DPs) die nach 1945 beigesetzt wurden. Die Friedhofsfläche umfasst 3141 ar.

Seit August 1989 erinnert auf dem Friedhof ein Gedenkstein an 55 einstige jüdische Einwohner Wetzlars, die »aus der Stadt vertrieben umgebracht verschollen sind«.

Standort:
Gedenktafel auf dem neuen jüdischen Friedhof
(zwischen der Bergstraße und der Carl-Stuhl-Straße)

Hinweis: Der Friedhof ist in der Regel verschlossen. Der Schlüssel kann bei der Tourist-Information auf dem Domplatz geliehen werden. Für den Einlass zum jüdischen Friedhof benötigt man einen Schlüssel. Das Betreten jüdischer Friedhöfe ist während des Schabats und an jüdischen Feiertagen untersagt.

 
 

Nach oben