vom 07.11.2016

Ausstellung: »Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen« (Kopie 1)

Im November 2016 jährt sich zum fünften Mal die Aufdeckung des NSU. Die Ausstellung »Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen« gibt den zehn Getöteten ein Gesicht und klärt über Hintergründe und Zusammenhänge im Dunstkreis der Taten des »Nationalsozialistischen Untergrunds« auf.

Mindestens 10 Morde und weitere schwere Verbrechen werden dem NSU-Trio um Beate Zschäpe zur Last gelegt. Das Netzwerk des NSU muss jedoch weit aus größer gewesen sein. Am 2. November 2012 wurde die Terrorgruppe »Nazionalsozialistischer Untergrund« (NSU) aufgedeckt.

Aber auch fünf Jahre später mangelt es mit der Aufklärung der Verbrechen. Quälende Fragen nicht nur für die Angehörigen der Opfer warten bis heute auf gesicherte Antworten:

  • Wie groß ist das Netzwerk an Unterstützern?
  • Warum versagten die Sicherheits- und Ermittlungsbehörden über mehr als ein Jahrzehnt?
  • Wie groß ist das Ausmaß der Vertuschungen oder gar Verstrickungen der Geheimdienste?

Die Ausstellung »Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen« gibt den zehn Getöteten ein Gesicht und klärt über Hintergründe und Zusammenhänge im Dunstkreis der Taten des »Nationalsozialistischen Untergrunds« auf.

Auf Initiative des Vereins WETZLAR ERINNERT e.V. und der IG Metall wird die Ausstellung des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. im November 2016 in der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule und in den Gewerblichen Schulen Dillenburg zu sehen sein.

Für Schulklassen und Gruppen wird es das Angebot von Führungen geben. Abgerundet wird das Projekt durch zwei Themenabende. Einzelheiten zu den Veranstaltungen und die Möglichkeiten des Ausstellungsbesuchs sowie von Gruppenführungen finden Sie hier:

 
 

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