Zwangsarbeit im 3-Reich

 

Millionen Menschen, die Zwangsarbeit leisten mussten

Aufgrund der allgemeinen Mobilmachung

befanden sich viele Männer im Kriegseinsatz.

 

Zwangsarbeit war deshalb das

wichtigste wirtschaftspolitische Mittel, um die industrielle Leistungsfähigkeit Deutschlands aufrechtzuerhalten.

 

Zwölf Millionen Menschen leisteten Zwangsarbeit.

Das sind zusammen so viele Menschen wie in den elf größten Städten Deutschlands im Jahre 2015 lebten.

 

 

 

 
 

Zwangsrekrutierung

Da freiwillige Anwerbung nicht ausreichte, wurden einzelne Männer und Frauen, aber auch ganze Familien und Dörfer durch die deutschen Besatzer verschleppt.

Arbeit als Beute
Von der Zwangsarbeit profitierte das Reich u.a. durch erhöhte Steuereinahmen in Form der »Ausländerabgabe« und der »Verleihgebühr«. Die Verteilung der Menschen im Reichsgebiet wurde von den Arbeitsämtern koordiniert.

Arbeiter ist nicht gleich Arbeiter
Zwangsarbeiter aus Westeuropa erhielten eine leichtere Arbeit und bessere Verpflegung als »Ostarbeiter«. So kam bei der Behandlung die NS-Rassenlehre deutlich zum Ausdruck.

 

Unter den KZ-Häftlingen waren auch Deutsche, die seit 1933 als politische Häftlinge Zwangsarbeit leisten mussten.

 
 
 

Aus diesen Ländern wurden sie in das Deutsche Reich verschleppt:

 

Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion am Hochofen von Röchling-Buderus Foto: Paul Görnert, 1943

 

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